Physikalische Therapie

Als physikalische Therapien bezeichnet man Behandlungsverfahren, bei denen physikalische Kräfte wie Wärme, Licht, Elektrik, Wasser oder Mechanik zum Einsatz kommen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • klassische Massage
    Bei der klassischen Massage handelt es sich um eine manuelle Behandlungstechnik, die ihre Wirkung über mechanische Reize auf Haut, Unterhaut und Muskulatur, ausübt. Die Muskelspannung wird dadurch reguliert und der Abtransport von Abfallstoffen wird gefördert. Narben und Gewebsverklebungen können gelöst werden. Gerne wird die klassische Massage in Kombination mit Wärmebehandlungen angeboten.
    Die medizinische Massage wird ärztlich verordnet.
    Im Gegensatz zur Wellnessmassage kann eine klassische Massage manchmal etwas schmerzhaft und sehr intensiv sein.

  • Wärmetherapie
    Wärme wird durch Wärmeträger oder Strahlung auf die Haut des Patienten abgegeben. Die Wärme sorgt für eine vermehrte Durchblutung und fördert damit die Entspannung der Muskulatur und des umliegenden Gewebes.
  • Kryotherapie
    Das Wort „Kryo“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „kalt“.
    Gerade nach Verletzungen oder Operationen wirkt Kälte entzündungshemmend und dadurch auch schmerzlindernd.

  • Bindegewebsmassage (BGM)
    Die Bindegewebsmassage ist eine manuelle Reiztherapie, die vorrangig am Rücken angewendet wird. Dabei kommt eine Strich- und Zugtechnik zum Einsatz, die Haut und Unterhaut sowie das Fasziengewebe werden bearbeitet.
    Anders als eine klassische Massage soll die Bindegewebsmassage nicht nur Verspannungen lösen, sondern auch auf die inneren Organe wirken, welche über Nerven mit den entsprechenden Stellen am Rücken verbunden sind.

  • (Fuß)Reflexzonenmassage
    Die Fußreflexzonenmassage basiert auf der Vorstellung, dass die Füße über Nervenbahnen mit allen Organen des Körpers verknüpft sind. Durch eine Druckmassage am Fuß kann so der gesamte Körper behandelt werden.

  • Colonmassage
    Bei einer Colonmassage wird über Druck auf der Bauchdecke in einem speziellen Rhythmus und an speziellen Punkten der darunter liegende Darm behandelt.

  • Manuelle Lymphdrainage
    Unter manueller Lymphdrainage versteht man die Aktivierung des Lymphabflusses bzw. die Entstauung (Drainage) des Gewebes durch bestimmte Techniken. Die sehr weichen Griffe wirken anregend auf die Lymphgefäße und fördern so den Lymphabfluss. Dies ist oftmals nach Operationen notwendig, wenn eine starke Schwellung entstanden ist. Es gibt jedoch auch viele Krankheitsbilder, bei denen eine Störung im Lymphgefäßbereich zugrunde liegt.

  • Elektrotherapie
    Elektrotherapie ist die Sammelbezeichnung für alle therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin. Die Ziele der Elektrotherapie sind Reduzierung der Schmerzen, Verbesserung gestörter Muskel-und Gelenkfunktionen und Verbesserung der Durchblutung und Ernährungssituation des Gewebes. Die therapeutischen Wirkungen werden mit unterschiedlichen Stromformen erzielt, indem entweder Nerven oder Muskeln gereizt werden.

  • Ultraschalltherapie
    Bei der Ultraschalltherapie wird mithilfe der Ultraschallwellen eine Vibration und Wärme erzeugt, welche auf das Gewebe eintreffen. Die Ultraschalltherapie kann Schmerzen bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen lindern.

  • Hydrotherapie
    Unter Hydrotherapie versteht man alle Anwendungen, die mit Wasser eine therapeutische Wirkung erzielen. Hierzu gehören
    – medizinische Wannenbäder
    – Luftperlbad
    – Wassertreten
    – Arm- und Fußbäder

  • Zweizellenbad / Vierzellenbad
    Eine Sonderform in der physikalischen Therapie ist die Kombination von Hydrotherapie mit Elektrotherapie. Hier werden geringe Ströme in Teilbäder geleitet, wodurch sowohl eine Schmerzreduktion als auch eine Verbesserung der Durchblutung erreicht wird.
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