Klinikportrait

Mit der Erfahrung eines ganzen Jahrhunderts werden in den Fachkliniken Menschen geheilt. Seit 1920 wird das besondere Höhenklima in Höchenschwand medizinisch genutzt. Es unterstützt nachweislich die Genesung von Rehabilitanden mit ganz unterschiedlichen Beschwerden und Leidensgeschichten.

Im Rahmen von stationären und ambulanten medizinisch-therapeutischen Reha-Maßnahmen und Anschlussheilbehandlungen sowie im Rahmen von Präventionsprogrammen gehen wir auf die individuelle Situation unserer Rehabilitanden ein. Die Teilhabe am Erwerbs- und Alltagsleben steht im Mittelpunkt aller Maßnahmen.

Gesund werden, Gesund bleiben und den Gesundheitszustand verbessern

Das ist unsere Mission. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der wichtigste Erfolgsfaktor des Sonnenhofs. Mit hoher Empathie gehen wir auf individuelle Situation der Rehabilitanden ein. Denn neben hoher medizinisch-therapeutischer Fachkenntnis ist auch der Wohlfühlcharakter einer Klinik, das den Rehabilitationserfolg im Sonnenhof sicherstellt.

Als Besonderheit bietet der Sonnenhof, als eine von wenigen Rehabilitationskliniken in Deutschland, Einzelphysiotherapie mit dem Gyrotonic Expansion System® an – eine einzigartige Methode, die in der modernen Physiotherapie durchschlagende Erfolge erzielt. Weiterführende Maßnahmen für die Zeit nach Ihrem Aufenthalt werden in der Gyrokinesis vermittelt.

 

Erläuterung der Gebäudeteile

Die Fachkliniken Sonnenhof GmbH ist ein gewachsenes Haus. Die einzelnen Gebäudeteile wurden nach und nach angebaut. So bleibt es nicht aus, dass jeder Teil seinen ganz eigenen Charakter und Charme hat. Außerdem wurde es so konzipiert, dass man immer trockenen Fußes von einem zum anderen Gebäudeteil kommt.

Ein historisch gewachsenes Haus mit interessanter Geschichte

1866 Aufbau einer Strohhutfabrik, die bis 1918 betrieben wurde
1924 Erwerb durch die Kurhaus GmbH, ärztl. Leiter war Dr. Wilhelm Bettinger
1928 Ausbau zur Heilstätte mit Belegungszusagen durch die damalige Reichsversicherungsanstalt für Arbeiter in Berlin, verbunden mit ersten Einweisungen von Augenpatienten. Beginn der klinisch wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Universitäts-Augenklinik Freiburg unter den Professoren Axenfeld, Löhlein und Wegener.
1934 Gründung der Augenheilstätte Sonnenhof durch Dr. Wilhelm Bettinger und Bernhard Porten mit permanenter internistischer und augenärztlicher Betreuung
1936 und 1938 Anbauten und Modernisierung der Heilstätte
1939 Höchenschwand erhält die Anerkennung als heilklimatischer Kurort. Während der Kriegsjahre dient die Heilstätte als Lazarett für augenkranke Soldaten
1950 Prof. Dr. Karl Wurm wird ärztlicher Leiter. Beginn einer jahrelangen Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Sarkoidose (Boeck´sche Krankheit) unter der wissenschaftlichen Beteiligung der Universität der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Anhand der Arbeiten werden die klimatischen Einflüsse des örtlichen Klimas auf den Krankheitsverlauf nachgewiesen.
1963 Dr. Friedrich Bettinger wird Leiter der Abteilung für Augenerkrankungen
1975 Erweiterungsbau (60 Betten) mit Schwimmbad und einer physikalischen Therapie. Ausweitung der Indikationen im Bereich der inneren Erkrankungen.
1988 Gründung der Abteilung für Orthopädie / Rheumatologie. Anbau der Krankengymnastik -Abteilung mit Bewegungsbad.
1989 Dr. Werner Esch wird Leiter der Abteilung für Innere Erkrankungen.
1993 Anbau des Bettenhauses mit 41 Einzelzimmern, Vortrags-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen sowie zwei Tiefgaragendecks. Die bisher vorhandenen Doppel- wurden in Einzelzimmer umgewandelt.
1996 Prof. Dr. Karl Wurm wird 90 Jahre alt und ist weiterhin in der Erforschung der Sarkoidose tätig.
1997 Dr. Barbara Plewe übernimmt die Leitung der Augenklinik Sonnenhof; Dr. Friedrich Bettinger wird Konsiliarius.
2002 Beginn mit der Abteilung für Dermatologie. Die Fachkliniken Sonnenhof GmbH hat ihren Betrieb als AHB-Klinik begonnen.
2014 Renovierung der Bäder im Tannenhof und im Sonnenhof in den Doppelzimmern
2016/2017 Ende der Abteilung Dermatologie
2018 Herr Dr. Lang ist neuer Chefarzt der Orthopädie
2021 Beginn der Reha mit Hund im eigenen Haus. Sanierung des Gebäudeteiles Tannenhof wie z.B. Balkonbrüstung, vereinzelt Renovierung der Zimmer, Austausch von Fensterelementen

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